Es ist ein.... Rüde

Der erste Besuch!

Emil mit seiner Schwester beim trinken Bild: deutzmann.net
Emil mit seiner Schwester beim trinken Bild: deutzmann.net

Nachdem im März der Wurf von Kingfields das Licht der Welt erblickte stieg bei mir stetig die Spannung. Klar war, das es wieder ein Rüde werden würde. Diesmal aber ein gelber. Zum einen kam da Kommissar Zufall in die Quere, denn bei sechs Welpen hatte die Natur nur eine kleine schwarze Hündin auf der Agenda. Alle anderen Welpen kamen gelb zur Welt. Also viel die Wahl nicht schwer.

 

Nun stand also der erste Besuch auf dem Programm. Ziemlich aufregend und nach einem Telefonat mit Roger stand der Termin schnell fest. Ostersonntag sollte das "Kennenlernen" stattfinden und so ging es mit dem Auto gegen Mittag nach Maastricht. 

 

Die Freude war nach etwas über einer Stunde Fahrt ziemlich groß. Zum einen weil ich Roger ja schon viele Jahre nicht mehr gesehen hatte, zum Anderen weil ich wahnsinnig neugierig und gespannt war Emil endlich kennenzulernen. Wobei ja noch garnicht genau feststand welcher Welpe denn Emil werden wird. Völlig normal, das hier zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht feststeht welcher Welpe zu welchem Frauchen oder Herrchen kommen wird.

 

Kaum hatte ich einen Schritt in die Türe gesetzt, stürmten schon drei Labis auf mich zu. Was für eine freundliche Begrüßung, wackelten doch die Hunde vor lauter Begeisterung über den Besuch mit dem Hintern und der Otterrute so heftig, das es kaum noch ein Halten gab. Unfassbar diese Labis... immer wieder beeindruckend wie diese Hunde selbst auf fremde Menschen positiv reagieren. Genau deshalb liebe ich sie so sehr.

Emil mit seinem Bruder Bruce. Bild: deutzmann.net
Emil mit seinem Bruder Bruce. Bild: deutzmann.net

Nach der Begrüßungsorgie zeigt mir Roger dann sein Wurfhaus. Ja, richtig! Ein Wurfhaus. Nach einem Umzug in ein neues Haus hatte Roger für seine Zucht einen schicken Anbau gebaut. Mächtig viel Platz für die Hündin mit ihren Welpen und das alles super sauber und absolut vorbildlich. Sehr beeindruckend.

 

Aber für mich waren natürlich die Welpen viel interessanter. Diese lagen gerade bei der Mutter an den Zitzen und genossen ihre Mahlzeit. Nur wenige Minuten später stürmten die Racker aber auf mich los und es begann das gewusel. Nicht so einfach, wenn sechs quirlige Hündchen an, um, neben und auf einem herumklettern. Das sind Momente die man nicht vergisst.

Ja, und da waren die beiden kleinen Rüden Jagger und Jackson. Einer von den Beiden wird es werden. Beide zum anbeißen. eine Entscheidung zu fällen schier unmöglich. Der eine etwas stabiler, der andere eine hellere Fellfarbe. Beide unwiderstehlich.

Vorbildliche Haltung des Nestes im inneren Auslaufbereich der Wurfkiste auf Sägespänen. Bild: deutzmann.net
Vorbildliche Haltung des Nestes im inneren Auslaufbereich der Wurfkiste auf Sägespänen. Bild: deutzmann.net

Klar war nach wenigen Minuten, das es an diesem Tag keine Entscheidung geben würde. Zum Einen waren die Puppys mit knapp vier Wochen noch zu jung um auch nur irgendwas in Sachen Charakter oder Körperbau einschätzen zu können, zum Anderen hatte ja der Züchter sowie die anderen zukünftigen Hundehalter auch noch ein gewichtiges Wörtchen mitzureden.

 

Aber hier muss ich auch ehrlich eingestehen, dass ich der Einschätzung des Züchters schon großes Vertrauen entgegenbringe, denn vor über zehn Jahren hatte Roger bereits den richtigen Riecher mit Boss bewiesen, mit dem ich sehr glücklich war. Also wurde die Entscheidung auf den nächsten Besuch verschoben. Gut so.

Spielen ist wichtig für die kleinen Racker. Bild: deutzmann.net
Spielen ist wichtig für die kleinen Racker. Bild: deutzmann.net

Nach knapp zwei Stunden, die vergingen wie im Fluge ging es schweren Herzens und voller Sehnsucht zurück in Richtung Bergisches Land, aber schon jetzt stand fest, das es in Kürze mindestens einen weiteren Besuch bei Kingfields geben wird.